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 Verteilerstücke zwischen den einzelnen Vergasern

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Atze
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BeitragVerfasst am: 05.01.2017, 05:28    Verteilerstücke zwischen den einzelnen Vergasern Antworten mit ZitatNach oben

Hallo und erstmal ein frohes Neues Jahr an Alle!

Ich bin ja derzeit am Vergaser überholen. Habe nun erneut eine Frage dazu... zwischen den vier Vergasern befinden sich im unteren Bereich solche Alu-Röhrchen zur Verteilung, im oberen Bereich sind diese aus Kunststoff und als T-Stücke verbaut.
Meine Frage bezieht sich auf die oberen aus Kunststoff, verteilen die Benzin oder sind die zur Entlüftung? Mir geht es darum, da die O-Ringe der Teile komplett verschlissen sind, kann man da normale O-Ringe nehmen oder müssen das Benzinfeste sein?

Vielen Dank schon mal für die Beantwortung!!
Grüße Thomas

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joybiker
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BeitragVerfasst am: 07.01.2017, 12:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gutes Jahr 2017 ! an ALLE
hallo, Thomas alias Atze,
auf der Seite 6/7 im HONDA manuel sind diese "T-Stücke" mit No. 2 - 9 - 11 beschriftet.Die Funktion dieser Verbinder wird mit: "Air vent pipe (3-way)-O-ring" bezeichnet.Air weist hierbei auf "Luft"-Zufuhr hin.
Die unteren Rohrverbindungen werden mit "Fuel joint pipe (2-way) O-ring" bezeichnet...also, wie du bereits richtig erkannt hast, auf Kraftstoff-Zufuhr-Verbindung.
NUR FÜR CB1 affine fans
Falls du eine California-only CB1 erwischt hast, gibt es da noch ein regelrechtes Rohrverhau vom Motor zu dem Luftfilter resp. den Vergasern ..rsp. Ansaugtrakt.Hier wurde den strengen US-Amerikanischen Luft-Reinhaltungs-Gesetzen noch ein's "draufgesetzt" und per Reed-Ventil und zusätzlichen Zuluftverbindern, die Abgase mit dem aus dem Ansaugtrakt per ASV=secondary AIR SUPPLY SYSTEM Öl-Luft-Gemisch "angereichert" und "nachverbrannt"...Einfach erkennbar an den Metallröhrchen welche NUR bei diesem Modell, in die Auslassrohrkrümmer münden.
Ich erwähne dies nur deswegen, weil besonders "clevere" user dieser California only Modelle, nach dem Abbau dieser technischen "Luftreinigungsteile" Motor-Abstimmungsprobleme erhielten...Ob da andere Düsengrössen etc. verbaut wurden ist mir unbekannt.Zumindest steht im allgemeinen CB1 NC 27 Handbuch (only english) nichts darüber..

Zu dem O-Ring Ersatz:
BITTE unbedingt QUALITÄTS-Material aus dem FACHHANDEL verwenden.
Meine böse Erfahrung mit den massenhaft verramschten "O-Ring-universal-Sets=150 im gelben Plastik-Schuber... billig-billig.. DIE zerbröseln bereits nach kurzer Zeit.Versuche mal=optimalste LÖSUNG sog. "ölfeste-Hitzebeständi(gere) NITRIL Ringe zu bekommen.Überrall wo Hitzebeständigkeit u n d Öl/Gas Festigkeit verlangt wird, werden diese O-Ringe verbaut.
Hydraulik-Fachgeschäfte, zumeist im Industriepark nahe bei von Produktionsstätten (Zerspanungs-, Anlagenbau-, Heizungsbau, etc.) siedeln die sich an, verticken diese, bei "gutem Zureden" auch in kleineren Stückzahlen...wenn Mann oder Frau bei dem Richtigen "Fachverkäufer" ein nettes Gespräch ankurbelt, drücken nettere Mitmenschen einem "not-leidendem biker" schonmal so, 5 - O-Ringelchen in die Hand.Der Obulus i.d. "Kaffekasse" sollte allerdings den regulären Kaufpreis nicht überschreiten..
Viel geschrieben=viel zu lesen= auch ein Zeitvertreib...
Zusätzliche sozial-pflegerische Gedanken
jetzt geh ich in die Garage um meine Adler, meine Gilera, Honda(s) und meine italienische MV Agusta diva zu "beglücken", nee, nicht was jetzt manche Perverslinge da hineininterpretieren könnten.. sondern: ich muss diverse Batterieladezustände überprüfen..ach ja, der Fluch des "global trading", meine dragster wurde mir mit einem USA-Ladegerät ausgeliefert 110 Volt und anderem Schnellverbindungsstecker.. s...e, aber wer schon 51 Jahre lang Motorräder bewegt und ausschlieslich selbst daran werkelt, derjenige besitzt bereits ein elektronisch geregeltes modernes Ladegerät und lötet sich dann passende Steckverbindungen dran.
Gruss Christoph

Sehr persönlich
P.S.: demnächst werde ich dann an meinem Adler-Zündapp Eigenbau weiterarbeiten. Wenn's wieder in der Kasse stimmt..z. Z. "verreckt" auch fast alles:Fräse 2x, Heizung 1x, und diverse ungeahnte "Preisaufschläge" bei meinem Galvaniseur-Fritzen..was "früher" ca. 350 Euronen kostete wurde auf 1900,70 teu-Ronen "kostenmaximiert".Böse Falle ohne schriftlichen Kostenvoranschlag und der Hammer: die Seitenwagenanschlüsse (innere Klauen) von 1950 fehlten anschliessend.Auf ein Gerichtsverfahren kann ich nicht hoffen, die Beweislast liegt bei mir und die "Bestellaufnahmefotos" auf'm i-pod des neuen Betriebsführers sind...welch Überraschung:"DAS tut mir jetzt aber wirklich leid.." g e l ö s c h t.Früher ging das alles mit Handschlag und nie fehlten am (guten) Ende irgendwelche Werkstücke.tja die Zeiten und Menschen ändern sich.. cat cat

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Atze
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BeitragVerfasst am: 07.01.2017, 15:05    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo, prima Info. Vielen Dank dafür... Echt klasse.
Ich hatte schon befürchtet es würde niemand antworten.
Habe gerade heute morgen schon das nächste Problem... Bremsen überholt bzw. versucht.
Einer der Kolben will einfach nicht aus seinem Loch kriechen.
Hat da noch jemand eine gute Idee... Druckluft, Chemie und Hitze haben bisher nichts gebracht.
Mittlerweile ist auch bei beiden Kolben der obere Messing Teller abgefallen, sprich dafür brauche ich Ersatz. Hat vielleicht da noch jemand was übrig??
Danke und viele Grüße an Alle,
Thomas

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joybiker
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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 11:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo, Thomas,
grüss dich, .und ich bedanke mich für die Replik:"prima info".Zu dem "neuen"=alten Problem: dieses "Festsetzen" oder "festkorridieren"tritt besonders häufig bei älteren Honda, Yamaha, Kawa-Modellen auf.Da ich meine (Erstbesitzer) CB1 schon frühzeitig auf DOT 5 (n i c h t Dot 5.1) also die Bremsanlage mit Bremsflüssigkeit welche NICHT hygroskopisch agiert=Co2 "anreichernd, befüllt habe, kann auch keine Korrosion zwischen Bremskörper =Aluminium und Bremskolben=Stahl/Alu, entstehen.
Harley-Davidson hatte dies mal vor ca. 20 Jahren in verschiedene Modellreihen, ursprüglich aus dem Flugzeugbau stammend, übernommen.Weshalb die inzwischen davon wieder abgerückt sind..vermutlich aus Kostengründen .
Zurück zu dem eigentlichen Problem=festsitzende Bremskolben, hier k ö n n t e - ganz ohne Gewährleistung (!) eine Methode zum Erfolg führen welche die Fuzzis auf der Waffenkammer anwandten, wenn mal wieder so'n W18er - aus Unwissenheit- oder Blödsinn-Haftigkeit, seine "Braut" versuchte - tja, der blöde Spruch ist wohl in allen Armeen der Welt usus- beim Waffenreinigen mit zwei aneinandergereihten Zugketten - an deren hinteren Ende die Messingbürste eingehängt wird, welche die "Laufzüge" vom Pulverdreck und Projektilabrieb befreien soll, zu reinigen.Diese zweite Reinigungskette setzte sich regelmässig "fest"...Das Gebrüll der Uff'ze war dann auf dem gesamten Kasernentrakt zu vernehmen. Du könntest die gleiche Methode anwenden wie die Waffenwarte, um den festsitzenden "Pfropfen" = Bremskolben aus seiner Zwangslage zu befreien.
Auf die Entlüftungsventilschraube am Bremsenkörper setze eine Fettpresse an und ev. kann sich genügend Druck aufbauen der den festsitzenden Kolben rausdrückt.Helfen kann es auch zusätzlich den abgebauten Bremskörper vorher im Wasserbad zu erhitzen.Die Dichtungen sind eh hin...da kannst du nix zerstören.
Der Entlüftungsnippel bzw.die Spezialschraube, muss natürlich vorher kompatibel zu dem Fettpressenanschluss (schraubbar oder mit Krallen) angepasst werden.Also irgendwie mit Hartlöten umfrickeln..Diese Entlüftungsschrauben sind je nach Hersteller unterschiedlich in Gewindegrösse- und Steigung.
Kurzfassung:Passendes Anschlussgewinde auf die alte Entlüftungsschraube auflöten, wieder in den Bremskörper einschrauben, Fettpresse drauf und feste "pumpen"...
Ultima Ratio Methode:= Gewinde in den festsitzenden Bremskolben schneiden, M8-M10, Schraube reindrehen und DIESE in einen Schraubstock spannen und das Bremsgehäuse mittels zweier Hebel, z.B. Reifenmontierhebel oder Hartholzstücke: "heraushebeln".. hierbei besteht die Gefahr des Reissens des weichen Alu-Gusskörpers der Bremszange..
Soweit ich vor kurzem noch, rein aus Langeweile, herausfand, gibt's diese Bremszangen noch im Internet "gebraucht" zu kaufen. Internet Händler bieten Bremskolben und Dichtringe noch als Nachfertigung bzw. sogar Neu-Teile original in der Blisterverpackung von Honda, z.B. ANDY CEPOCK an.
Vielleicht kann noch jemand aus dem forum hier eine praktikable Methode schildern...nicht so schüchtern.. schreibt mal was nützliches in das CB1 forum.Ansonsten: gähnende Langeweile.... bei Glatteis werde ich nicht mit der Adler "on the road" sein.Schade..schade Aber die neue Saison kommt gewiss...2017
Gruss Christoph coffee2 thumbup cat cat
P.S.: falls du sparen möchtest: säge die Schraube später ab (falls du eine Durchgangsbohrung hast) und setze einen Lötpunkt zur Abdichtung drauf..DIE FETTPRESSE KANN AUCH DIREKT AM BREMSKOLBEN s.o. ANGESETZT WERDEN !

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Fritten-Robert
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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 22:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Moin und gesegnetes Neues allesamt,

Thomas:
nimm am besten gleich biosprittaugliche O-Ringe aus Viton. Joybiker Christoph hat es ja schon gesagt.

In der Stadt wo ich arbeite gibt es den perfekten Gummiladen. Nein, nicht das, was Ihr jetzt denkt.

Da hab ich schon einzelne O-Ringe aus Viton gekauft nach vorheriger Bestellung.

Nenn mir mal die O-Ringgröße für diese T-Stücke. Ich schau mal was da geht. Woher die Größe nehmen?

LG
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Atze
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BeitragVerfasst am: 09.01.2017, 08:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

erneut ein großes Danke für die Antworten!!!!!
@Fritten-Robert: Vielen, vielen Dank für das mehr als super Angebot nach den O-Ringen zu schauen.
Ich habe aber glücklicherweise aktuell bei den O-Ringen selber die Möglichkeit an geeignete O-Ringe zu kommen.
Trotzdem noch mal vielen Dank für das Angebot.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!
Grüße Thomas

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Fette Plunse
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BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 07:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Allen hier auch ein Gutes, vor allem gesundes und unfallfreies Jahr!

Viton-Ringe sind weicher als die aus Nitril-Butyl und das Losbrechmoment ist dadurch sicherlich auch etwas geringer.
Aber leider die Formbeständigkeit eben auch, will heißen sie werden schneller 4eckick.
Die Fa Poseidon Tauchtechnik z.B. hat diese daher aus ihren Atemluftreglern der SICHERHEIT zu liebe wieder raus geworfen und verwendet Hauptsächlich wieder "normale" O-Ringe, obwohl Atemluftregler zudem jährlich zur Revision soll(t)en.
Also gilt es geringeres Losbrechmoment, weniger Vereisungsgefahr gegen Formbeständigkeit und damit einher gehendem Leckagerisiko abzuwägen... das muss jeder für sich selbst entscheiden.
ICH zumindest wechsele deswegen nicht jährlich und vorsorglich die Dichtungen in den Bremszangen, wenn deren Standart-Pendants erwiesener Maßen jahrelang, auch ohne wesentliche Pflege, klaglos ihren Dienst verrichten können.
Wer macht überhaupt jährlich eine ATE-Kur an seinen Bremsen???
Ich denke DAS würde mehr bringen als ein Satz Vitonringe.
Viel Spaß beim Winterbasteln, in 50 Wochen ist das Jahr bereits wieder vorbei Wink

_________________
TRIUMPHaler Gruß Ralf

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Rocco
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BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 22:07    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Meine Kiste hat 19 Jahre in einer Garage rumgestanden und die bremst - ungewartet bis auf neue Bremsjauche - hervorragend.

Ansonsten immer mal nach PC19/23/25-Teilen gucken, die sind doch IMO baugleich.

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Fritten-Robert
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BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 22:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Fette Plunse » hat folgendes geschrieben:
Allen hier auch ein Gutes, vor allem gesundes und unfallfreies Jahr!

Viton-Ringe sind weicher als die aus Nitril-Butyl und das Losbrechmoment ist dadurch sicherlich auch etwas geringer.
Aber leider die Formbeständigkeit eben auch, will heißen sie werden schneller 4eckick.
Die Fa Poseidon Tauchtechnik z.B. hat diese daher aus ihren Atemluftreglern der SICHERHEIT zu liebe wieder raus geworfen und verwendet Hauptsächlich wieder "normale" O-Ringe, obwohl Atemluftregler zudem jährlich zur Revision soll(t)en.
Also gilt es geringeres Losbrechmoment, weniger Vereisungsgefahr gegen Formbeständigkeit und damit einher gehendem Leckagerisiko abzuwägen... das muss jeder für sich selbst entscheiden.
ICH zumindest wechsele deswegen nicht jährlich und vorsorglich die Dichtungen in den Bremszangen, wenn deren Standart-Pendants erwiesener Maßen jahrelang, auch ohne wesentliche Pflege, klaglos ihren Dienst verrichten können.
Wer macht überhaupt jährlich eine ATE-Kur an seinen Bremsen???
Ich denke DAS würde mehr bringen als ein Satz Vitonringe.
Viel Spaß beim Winterbasteln, in 50 Wochen ist das Jahr bereits wieder vorbei Wink


Moin Ralf,

ATE-Kur? Klar mich mal auf.

Interessant, was Du da gegen Viton berichten kannst. Wer immer schön brav die Finger von E10 und E5 lässt, der braucht auch kein Viton.

LG
Robert

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Fette Plunse
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 07:31    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

ATE-Kur für Bremszangen:
Kurzform:
Kolben entnehmen, alles sorgfältig reinigen, zusammenbau mit ATE-Bremspaste.

Ausführlicher von Eltron aus den Technik FAQs des Triumph Forums, aber auch andere Wege führen nach Rom:

Was man alles braucht:
· ATE Bremszylinder-Paste
· Einen alten Bremsbelag
· Ein Kantholz ca. 20x20mm und ca. 160-200mm lang.
Vorbereitung:
1. Bremssystem entleeren
2. Bremszangen abbauen
3. Bremskolben in die Zangen ganz zurückdrücken und
Bremsflüssigkeitsreste auffangen.
4. Kantholz senkrecht in den Schraubstock einspannen
5. Bremszange einfädeln
6. Bremsbelag wie im Moto einlegen.
Vorteil dieser Aufspannung:
Durch das Kantholz ist die Zange sicher fixiert und in Verbindung mit dem Bremsbelag sind
drei Kolben gegen das Herausfahren gesichert.
So geht’s:
I. Schutzbrille aufsetzen! Jetzt kann etwas Bremsflüssigkeit verspritzt
werden!
II. Die Zange und den letzten freien Kolben mit einem Stofftuch umwickeln.
Das fängt zum einen die noch vorhandenen Bremsflüssigkeitsreste auf, zum
anderen verhindert das das Herunterfallen des Kolbens wenn er dann
heraußen ist. Im Bild ist das Tuch schon wieder herumgeschlagen, also zum
Herausdrücken gerade anders herum.
III. Jetzt oben durch den Bremsleitungsanschluss VORSICHTIG mit Druckluft
(<<1Bar!!!) den Kolben herausdrücken. Mit einem Helfer geht das auch mit
einer Fahrradluftpumpe. Hier besonders auf die Finger achten. Bei zu
großem Druck wird der Kolben mit großer Kraft herausgedrückt und kann
ernsthafte Verletzungen an den Fingern herbeiführen.
IV. Kolben entnehmen und die Zange aus der Aufspannung nehmen.
V. Dicht- und Staubschutzring der Zange entnehmen. Hierbei nicht mit
einem spitzen oder scharfkantigen Werkzeug die Dichtungen
beschädigen.
VI. Alles vom Bremsbelagsstaub säubern.
VII. Kolbenaußenseite und Dichtungen mit ATE Paste einreiben
und wieder in die Zange einsetzen.
VIII. Jetzt wieder zu Schritt I. und die Arbeitsschritte für die
anderen Kolben wiederholen.
Arbeitsaufwand für eine Zange ca. 1/2h.

hier mit Bildern:
https://www.dropbox.com/s/95ty81d3dtyncdu/ATE_Kur_T__Bremszange.pdf?dl=0

Entlüften nicht vergessen, ich nehme eine Vakuumpumpe dazu.

Bei der jährlichen Inspektion kann man auch vorsichtig die Staubschutzmanschette an heben und die Kolben von Außen mit einem Q-Tip & der Paste schmieren.

Selbiges mache ich dann auch an der Gabel, die Staubschutzmanschette etwas ab heben und ein paar Troppen HKS Gabelgleitverbesserer hinein träufeln.
http://www.hks-czech.de/hks-ggv.html

_________________
TRIUMPHaler Gruß Ralf

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Atze
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BeitragVerfasst am: 17.01.2017, 11:28    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

hier wird man ja mit super Informationen regelrecht überhäuft Smile.
Habe mir die Paste schon mal vorsorglich bestellt. Damit wird in Zukunft gearbeitet.
Leider habe ich bisher keinen vorderen Bremssattel ergattern können. Mein Alter ist nicht mehr zu gebrauchen.
Falls noch jemand einen lagern hat... kann er sich gerne melden!
Danke und Grüße,
Thomas

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joybiker
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BeitragVerfasst am: 18.01.2017, 14:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

ebenfalls "Hallo",
ZITAT:"Leider habe ich bisher keinen vorderen Bremssattel ergattern können. Mein Alter ist nicht mehr zu gebrauchen."Apropos, was ist denn daran "unbrauchbar" geworden ? tja, manche Teile werden scheinbar knapp..wohingegen komplette Motoren der CB1 erstaunlich günstig angeboten werden.
Weshalb ich hier meinen Senf dazugebe ? nun, ja, schau mal bitte in die archivierten Beiträge des forums. Hier wirst du fündig unter der Diskussion: "Bremsenumbau(ten)" o.ä., manche Besitzer hatten sich eine zweite Bremsscheibe angebaut und hierbei Bremssättel von anderen Motorrädern bzw. Marken, verbaut.
Anmerkung:Dabei muss peinlich darauf geachtet werden, daß Bremspumpe - oben am Bremshebel - und Bremszangenzylinder miteinander "funktionieren".
Habe soeben auch mal - interessehalber - so eine Internetsuche nach einer Bremszange für CB1 NC 27 vorne gestartet..und nix passendes gefunden.Aaaber - da wurden in der Kleinanzeigen -Bucht mehrere Motoren angeboten, u.a. ist eine komplette CB1 abgebildet: Ersatzteile - resp. Motor..Vielleicht hat der "Zerleger" noch den vorderen Bremssattel ? Anfragen kost nur 'ne mail..oder auf "Suche" eine Anzeige starten ?
Wer dem Atze sonstige Bremsen-Umbau-Ersatztips geben kann..möchte.. sollte das hier bitte tun.
Gruss Christoph alias joybiker cat cat dontknow

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BeitragVerfasst am: 19.01.2017, 12:13    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

viele dieser "Zerleger/Teileverkäufer" habe ich bereits erfolglos angeschrieben. Werde es natürlich weiter versuchen.
Bei meinem Bremssattel ist einer der beiden Kolben nur noch mit Zerstörung des Kolbens rauszuholen. Und diese Kolebn kosten neu knappe 50 €... und da habe ich mir gedacht, dass ein gebrauchter Sattel für bspw. 40 € mir mehr bringt. da mein Sattel auch im Allgemeinzustand nicht mehr gut ist und eine Reinigung nur bedingt erfolgreich war.
Bremsenumbau ist leider zeitlich nicht mehr zu schaffen, da das Motorrad bald wieder auf die Straße soll.

Grüße Thomas alias Atze Wink

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BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 19:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

http://www.ebay.de/itm/Bremszange-fur-CB-1-400-/182167295204?hash=item2a6a0454e4:m:m6hhdxA2pocu1KQKM6-hnUQ

http://www.ebay.de/itm/CB1-NC27-Bremssattel-Bremse-Bremszange-vorn-komplett-uberholt-45200-KAF-673-/381927701497?hash=item58ecaa3bf9:g:qL8AAOSwLEtYfoFY

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BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 12:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo und danke für den Hinweis!!

Hatte ich dann auch bereits gesehen und gleich den aus dem oberen Link bestellt.
Der untere war mir etwas zu teuer und komplett überholt... weiß man ja leider erst nach dem Kauf, was man darauf geben kann.
Dann lieber etwas günstiger kaufen und selber überholen.

Grüße Thomas

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